JANA TROSCHKE

JANA TROSCHKE

In meinen Zeichnungen erschaffe ich ein Gefüge mit häufig gegensätzlichen Formen,

Fundstücken und Fragmenten. Diese bilden eine Art Konglomerat, in dem alles im Bezug zueinander steht. Es ist nicht statisch, sondern eine Momentaufnahme einer größeren
Bewegung. Die Bewegung der Einbeziehung.

Gerade beschäftigt mich die Beziehung von Form zur Abwesenheit der Form.
Die Form reduzieren zu Gunsten des Raums.
Doch verblüfft stelle ich fest: Der Gedanke, dass alles Form ist, hilft
mir, diese Dualität zu überbrücken. Wenn ich alles Form sein lasse, auch
den Leerraum, kann eine Verschränkung passieren, die mich berührt.

Viele meiner Arbeiten sind aus einer Bewegung heraus entstanden und
häufig sehr schnell. Nun finden sich Zeichnungen, die nach Verlangsamung
fragen. Sie wollen wachsen, wie ein Apfel wächst. Sie brauchen die
Pause, das Herantasten und Verwerfen – am allermeisten aber das
Vertrauen.

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