Ausstellung 23. April - 29. Mai 2021


JOHANNES REGIN



o.T., 2021, Farbstift, Bleistift, Lack auf Karton, 40 x 28 cm



Wir würden uns über Ihren Ausstellungsbesuch freuen. 23. April - 29. Mai 2021

Bitte beachten Sie die aktuellen Maßnahmen zur Bekämpfung von Corona in Berlin während der Laufzeit der Ausstellung.

Johannes Regins Arbeiten fordern zum genauen Hinschauen auf; es ist ein Hineinsehen in sich überlagernde Spurenfragmente mit kleinsten Abweichungen seiner Punktsetzungen, von Spannungsverschiebungen im Rhythmus seiner Raster. Durchsickernde, alte Farbspuren und Zeichenreste erregen Aufmerksamkeit. Eine überraschende Fülle in der gleichmäßig erscheinenden Ordnung dieser meditativen Bildräume wird wahrnehmbar. Bei den einzelnen Punkten handelt es sich in der aktuellen Arbeitsphase um zweifach und dreifach übereinander gesetzte Punktzeichen. Momente der Sammlung, der Konzentration des Künstlers übertragen sich auf uns Betrachter. Regin lässt sich auf das von ihm bewußt, in längerem Prozess ausgewählte Fundmaterial ein. Ihm ist sofort klar, wie groß seine unzählbaren Punkte zu sein haben, erkennt, ob sie zeichnerisch oder malerisch aufgesetzt bzw. ins Material hineingestochen, -gestanzt oder reingemeißelt werden müssen. Fundstücke sind ein Gegenüber für ihn, er schaut in ihre Geschichten hinein; sanft berührend oder hart gesetzt, wird ein Schwebezustand hervorgerufen. Kräftigere Farben kommen jetzt von den Rändern aus mit ins Spiel. Auch hier finden oft feine Farbüberlagerungen statt. Regin erzeichnet sich ein nuanciertes Gerüst, das stabil ist für Veränderungen in seiner Welt.

1986 in Neubrandenburg geboren, lebt und arbeitet in Berlin und Spechthausen; 2007–2012 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee; 2013 Meisterschüler bei Prof. Hanns Schimansky; 2013 Mart-Stam-Preis; Ausstellungen: 2013 Kazuki Nakahara, Johannes Regin, Galerie Inga Kondeyne, Berlin; Umraum, Fahrbereitschaft, Berlin; One site, Pavillon am Milchhof, Berlin; Prolog, Institut für alles Mögliche, Berlin; Selektive Blindheit, Kunsthalle Hamburger Platz, Berlin; Erfindungsdrang, P142, Berlin; 2014 Vis-a-Vis, Projektraum, Bethanien, Berlin; Berlin Masters, Arndt Contemporary, Berlin; springhouse, Tannestraße 2, Dresden; Imaginäre Größe, Schaufenster, Berlin; paperworks/works on paper, Galerie Inga Kondeyne/Wichtendahl Galerie, Berlin; Starting Grid, curated by Hamish Morrison Display Gallery, London; 2016 beyond, Contemporary art from Amsterdam and Berlin,;St. Johannes Evangelist-Kirche, Berlin; Leerraum, Projektraum der Alten Gießerei, Berlin; Drawing Performance: Abstraction from Berlin and the United States; 2017 Marxhausen Gallery of Art, Tug Boat Gallery, Lincoln, Nebraska, Concordia University Seward, Nebraska, USA; Johannes Regin, Galerie Inga Kondeyne, Berlin; 2018 Focus on Abstraction, Potatoes, Prunes and Prism, Pavillon am Milchhof, Berlin; 2019 All about paper, Galerie Carolyn Heinz, Hamburg; 2020 Schulterblick 40!, Galerie Inga Kondeyne, Berlin

Die Wichtendahl Galerie zeigt zeitgleich Zeichnungen und Faltungen von Ulrike Heydenreich I Beyond Time and Space

GALLERY WEEKEND BERLIN: 30. April – 2. Mai, Freitag, Samstag, Sonntag: 12 -17 Uhr geöffnet.





o.T.,2021, Fineliner, Lack auf Karton, 26 x 18 cm




Ausstellung16. März- 17. April 2021


Thomas Gosebruch


o.T., 2019, Monotypie, 30 x 30 cm


16. März- 17. April 2021



Bitte beachten Sie, dass ab dem 31.03. ein tagesaktueller, negativer Coronatest Voraussetzung für den Besuch in der Galerie ist und natürlich die FFP2-Maske.

Von Thomas Gosebruch gibt es backstage eine Auswahl von neuen Monotypien zu sehen. Mit dieser Technik und unterschiedlichen Papieren, die er knickt und faltet, experimentiert der Künstler auf dem Weg zu überraschenden Strukturen und Rhythmen.

On stage zeigt die Wichtendahl Galerie Bilder von Simone Distler – ‚schwereleicht‘









backstage-Ausstellung - Astrid Köppe


ASTRID KÖPPE

Wenn Sie vor zwei Monaten die Ausstellung von Astrid Köppe verpasst haben: in einer kleineren backstage-Ausstellung eröffnet sich in den Räumen der Galerie die erneute Möglichkeit, eine Entdeckungsreise in die schier endlose Enzyklopädie berueckender Phantasieorganismen Astrid Köppes zu unternehmen.

Die Ausstellung ist vom 14. November bis 2.Januar 2021 geöffnet.

Die Galerie Wichtendahl zeigt onstage‚ ‚avis-à-vis‘, ESTHER GLÜCK I ANNETTE MEINCKE-NAGY


o.T. (Z20_071), 2020, Aquarell auf Papier, 29,7 x 21 cm



Die wundersamen Din A 4 - Zeichnungen von Astrid Köppe wirken wie Seiten aus Expeditionstagebüchern, aufgeblättert, auseinandergenommen und bald auf den Wänden der Galerie im Spiel des Zueinanders verteilt. Und sie sind, wie wir wissen, der Phantasie der Künstlerin entsprungen. Natürlich gewachsene Formen, bis auf Ursprünge reduziert, besetzt sie rhythmisch neu mit eng und weit gesetzten Strichen, mit großen und kleinen Punkten, die leicht fließend oder kräftig gewählt sind. Mit der Klaviatur des Zeichnens - zusammen mit markanten, meist kräftigen Farbsetzungen - bringt sie überraschende neue Existenzen hervor, eine folgt der anderen; über die Jahre hinweg endlos in ihren einzelnen Erscheinungen auf den besagten Blättern. Man wird zum Beobachter einer künstlerischen Amöbenwelt von schier unerschöpflicher Gestaltwerdung, deren irritierendes, teils bizarres Anderssein zugleich oft genug mit einem Augenzwinkern unterlegt scheint und so zu einer Entdeckungsreise eigener Art einlädt.

Astrid Köppe, lebt seit 2001 in Berlin; 1992–99 Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Diplom + Meisterschüler; 1974 geboren in Köthen / Anhalt; Einzelausstellungen (Auswahl): 2020 konfabulasi, Gallery Sekiryu, Minami Aoyama, Minato-ku, Tokyo,JP; Galerie Inga Kondeyne, Berlin; 2019 untitled (untitled) (mit Lukas Troberg), LAGE EGAL, Berlin; pretty shiny stuff, Galerie Carolyn Heinz, Hamburg; konfabulasi, LostGens Art Space, Kuala Lumpur, MY; 2016 Fusiform, Galerie Carolyn Heinz, Hamburg; Astrid Köppe – New Work, Gallery Joe, Philadelphia, USA; 2013 Pareidolia, galerie weisser elefant, Berlin; 2012 Bakemono, fruehsorge contemporary drawings, Berlin; 2011 100 Drawings, Young Eun Museum for Contemporary Art, Gwangju-si, KR; 2010 Weiße Ware, Kunstverein Heppenheim; it’s a flat world, fruehsorge contemporary drawings, Berlin; 2009 brandneu, galerie weisser elefant, Berlin (K) Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl): 2017 Paradigmes indécis, Goethe Institut Paris, FR; 2016 Zeichnungsräume/Drawing Rooms, Hamburger Kunsthalle, Hamburg (K); 2013 Vielleicht sehe ich auch zu tief in die Dinge hinein, Overbeck-Gesellschaft, Lübeck; 2012 Berlin.Status (1), Künstlerhaus Bethanien, Berlin (K); 2009 junger westen 2009, Kunsthalle Recklinghausen (K); 2008 In 7 Feldern. Stipendiaten der Akademie der Künste 2007, Akademie der Künste, Berlin; Öffentliche Sammlungen: Kupferstichkabinett Berlin; Berlinische Galerie, Berlin; Kunsthalle Hamburg, Kupferstichkabinett








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