Sommerpause

Naechste Ausstellung ab 24. Juli 2021:







SAM SZEMBEK


o.T., 2020, Kohle auf Papier, 78 x 98 cm

o.T., 2020, Kohle auf Papier, 78 x 98 cm




Samstag, 24. Juli 2021, 12 bis 17 Uhr 24.7.2021 -28.8.2021



In diesem Jahr können wir wieder die Spannung zwischen 4 oder 5 konzentriert gesetzten, schwarzen Linien auf dem Weiß der Papiere von Sam Szembek in einer Ausstellung in der Galerie wahrnehmen. Über Jahrzehnte hinweg ist das Material für seine Arbeit unverändert geblieben: Papier, Kohle und Radiergummi. Das Weiß der Papiere im Atelier fordert ihn als Gegenüber permanent wieder und wieder heraus. Konzentriert überführt die angestaute Erfahrung die Linien durch die Hand, bis er überzeugt ist, so und nicht anders müssen diese tiefschwarzen Linien im Zueinander auf dem weißen Blatt stehen. Zwischen den unendlichen Möglichkeiten, die ihm die senkrechten, waagerechten und diagonalen Linienverläufe bieten, kristallisieren sich wiederkehrend Zeichnungsmuster heraus, die gleichsam im Feld ihrer eigenen Tradition stehen. Auf dem von Sam Szembek bevorzugten Format 78 x 98 cm kann er körperausgreifend arbeiten. Die Zeichnungen verdeutlichen aufs Neue, wie der Künstler versucht, mit Zeichen Areale durch Linien in der Unendlichkeit von Weiß abzustecken.

Sam Szembek, Jg. 1953, lebt in Kirchheim/Teck; 1979, 1981 Oberschwäbischer Kunstpreis; 1994 Paris, Stipendium Cité Internationale des Arts; 2001 Omaha, Nebraska, Stipendium: Bemis Center for Contemporary Arts; 2007 Stipendium der Stiftung Bartels Fondation, Basel; Ausstellungen (Auswahl): 1985 Kunsthalle Nürnberg; 1989, 2000 Kunstverein Reutlinge; 1990 A11, Galerie Thomas, München; 2005, 2009, 2012, 2016/17, 2021 Galerie Inga Kondeyne, Berlin; 2007, 2009, 2013, 2016, 2021 Galerie Linda Treiber, Ettenheimmünster; 2009 Verein für aktuelle Kunst Ruhrgebiet, Oberhausen; 2010 galerie parterre, Berlin; 2012, 2018 Galerie Wohlhüter, Leibertingen; 2014 Kunstbüro Wäcker und Graupner, München; 2014 zumikon Nürnberg; 2017 Kunstraum Alexander Bürkle, Freiburg (Beteiligung); 2018 Kunstverein Eislingen (mit Michael Schoenholtz); 2019 Künstlerhaus Ulm; 2021 Maison 44, Basel

Die Wichtendahl Galerie zeigt Arbeiten von Rosa M. Hessling ‚Sacre‘





Ausstellung 5. Juni – 10. Juli 2021


CHRISTIANE SCHLOSSER






Wir freuen uns über Ihren Ausstellungsbesuch. 5. Juni – 10. Juli 2021



Ein farbiger Sound bestimmt in der Ausstellung von Christiane Schlosser den Galerieraum. Ein 'Farbmeer' in Blauviolett bedeckt die längste Wand. 90 Einzelblätter (34 x 24 cm, 2020) hat sie Zeile für Zeile in meditativer Gelassenheit erzeichnet. In jeder Zeile trifft sie eine Entscheidung für eine Pause, bevor sie neu konzentriert den Pinsel ansetzt. Phasenweise will Christiane Schlosser Farbe einsetzen, bleibt dabei aber immer verortet in ihrer eigenwilligen Zeichenarbeit. Diese offenbart sich deutlich beim genauen Betrachten weiterer Zeichnungen in der Ausstellung. Arbeiten, bei denen oft nur aus der Nähe zu erkennen ist, dass sie das Papier mit dem Stift großflächig regelmäßig, konzentriert berührt hat. Im nachgehenden Beobachten ihrer Kürzel, oft sind es Variationen zu geometrischen Grundformen, löst sich Spannung in Ruhe. Ihre erzeichneten Ebenen ziehen sich, Zeit aufnehmend, weiter fort.

1960 geboren in Viernheim, aufgewachsen in Mannheim; 1980-82 Studium an der HfbK Hamburg; 1983-86 Studium an der HdK Berlin; 1989 Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz im Künstlerhaus Edenkoben; 1990 Stipendium an der Akademie Schloß Solitude, Stuttgart; 1994 Daniel-Henry Kahnweiler Preis; 1994-96 Lehrauftrag für Malerei, Fachhochschule für Gestaltung, Pforzheim 2006 Projektstipendium, Künstlerhaus Schloß Balmoral, Bad Ems; 2009/10 Lehrauftrag für Zeichnen, Hochschule für Künste, Bremen; 2011 Stipendium der Bartels Fondation, Basel; lebt und arbeitet in Berlin; Ausstellungen /Auswahl: 2021, 2018, 2017, 2012/13 Galerie Inga Kondeyne, Berlin; 2018 (fast) nichts – Galerie Kim Behm, Frankfurt; 2018 Auf der ganzen Linie, Kunstraum Alexander Bürkle, Freiburg; 2017 Lücke, Galerie Kim Behm, Frankfurt a.M. (mit Stephan Wurmer); 2017, 2015, 2013, 2011 Galerie Linda Treiber, Ettenheimmünster; 2016 Deltabeben, Städtische Kunsthalle, Mannheim; Pfalzpreisausstellung, Museum Pfalzgalerie, Kaiserslautern; 2015 weißes Rauschen, Galerie Kim Behm, Frankfurt a.M.; 2014 Hokkaido, Projektraum Alte Feuerwache, Berlin; 2013 drawing the line, Galerie Kim Behm, Frankfurt a.M. (mit Rudolf de Crignis und Michael Rouillard); 2012 5.biennale der zeichnung-zeichnen ohne grenzen, Kunstverein Eislingen; horizontal, Gesellschaft für Kunst und Gestaltung, Bonn; Galerie Katharina Krohn, Basel; 2011 Galerie Olschewski & Behm, Frankfurt/Main (mit Carles Valverde); Zeichnung x 5, Kunstverein Reutlingen

Die Wichtendahl Galerie zeigt backstage: DORTHE GOEDEN – cuts and correlations

Bitte beachten Sie die aktuellen Maßnahmen zur Bekämpfung von Corona in Berlin während der Laufzeit der Ausstellung




Ausstellung 5. Juni – 10. Juli 2021


PETER RIEK


o.T., 1994/2020, Ölpastell, Collage, 70 x 50 cm

o.T., 1994/2020, Ölpastell, Collage, 70 x 50 cm




Wir freuen uns über Ihren Ausstellungsbesuch. 5. Juni – 10. Juli 2021



Der Zeichner Peter Riek zeigt in dieser Ausstellung Arbeiten aus der Folge „across time“. Auch wenn der Künstler gelegentlich auf Holz, Eisen, Teppich oder Asphalt zeichnet, besinnt er sich in dieser Ausstellung ausschließlich auf das Basismaterial Papier. Nicht zuletzt weil seine Grafikschränke übervoll sind und er beim Sichten Zeichnungen aus den 90er Jahren entdeckte, überkam ihn die Lust zum Neuarrangieren der Fundstücke. Peter Riek nahm somit Überarbeitungen in Angriff, indem er Flächen überklebte, überzeichnete, interessante Fragmente ausschnitt, die wiederum in andere Blätter von ihm collagiert wurden.
Da Peter Riek heute wie damals mit Ölpastellkreide von Sennelier zeichnet und auch das Arbeiten mit Collagen immer im Spiel war und ist, wird es für den Betrachter schwer zu erkennen sein, was der Künstler 1992/94 oder 2020 auf seine Schoeller-Hammer-Papiere gezeichnet oder geklebt hat. Wie hat sich in 30 Jahren sein Formenkanon verändert? Die Ausstellung bietet eine Entdeckungsreise in die zeichnerische Welt des Peter Riek.

Peter Riek, geboren 1960 in Heilbronn, studierte an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und wurde unter anderem mit Stipendien der Kunststiftung Baden-Württemberg, der Cité des Arts Paris und der Bartels Stiftung Basel sowie verschiedenen Kunstpreisen ausgezeichnet. Zahlreiche Ausstellungen und Projekte z.B. mit der Prinzhorn Sammlung Heidelberg oder dem Haus am Waldsee Berlin machten ihn als Zeichner überregional bekannt.

Die Wichtendahl Galerie zeigt backstage: DORTHE GOEDEN – cuts and correlations

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© 2009 - Galerie Inga Kondeyne