Winterausstellung vom 27.11.2021 bis zum 5.2.2022


JOHANNES REGIN | CHRISTIAN SCHELLENBERGER | HANNS SCHIMANSKY

ESTHER GLÜCK | ANNETTE MEINCKE-NAGY | ANNETTE SCHRÖTER






Im Zusammenspiel mit der Wichtendahl Galerie laden wir zur gemeinsamen Winterausstellung ein. ( 2G )

mehrstimmig


16. Oktober - 20. November 2021


Hanns Schimansky, o.T., 2020, Faltung, Acryl, 45 x 52 cm


Johannes Regin, o.T., 2021, Fineliner, Lack, Karton, 31,5 x 21,6 cm


Christian Schellenberger, Zugzeichnung (Berlin Beijing), 2017, Rohrfeder, Tusche, 42 x 59,4 cm

Achtung!

Veränderte Winteröffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 14 – 18 Uhr, Samstag 13-17 Uhr




Ausstellung vom 16.10.2021 bis zum 20.11.2021


MARLIES APPEL


Jungfrau I, Jungfrau II, 2020, Farbstift auf Transparentfilm, 39,3 x 51,8 cm, jeweils



Wir würden uns über Ihren Ausstellungsbesuch freuen. 16. Oktober - 20. November 2021



Von Blatt zu Blatt erweitert Marlies Appel mit Neugier ihre neue Zeichnungsserie aus den letzten Jahren. Unter dem Titel 'fold and snow, the Jungfrau' ist sie in dieser Ausstellung zu sehen. Erste Zeichnungen dieser Phase entstanden bereits um 2016, als innere Bilder vom frühen Schnee auf dem Schweizer Berg 'Jungfrau Joch' die Künstlerin nicht mehr los- ließen. Beim Betrachten des spaltenreichen Bergmassivs überwältigten sie der unterschiedliche Lichteinfall und die dominant werdenden Schattenfurchen. Aber die seit langem eingeprägten Erinnerungen an die Faltenwürfe des Gewandes der 'Madonna im Gemach' von Jan van Eyck waren der eigentliche Anstoß für sie, sich dem Bergmassiv zuzuwenden.
Bewußt erarbeitete freie Farbfelder, geprägt von diesem für sie bedeutsamen Natureindruck, gehen in ihren Zeichnungen jetzt eine Verbindung mit einfach strukturierten Liniennetzwerken ein. Betrachter erspüren das dahinterliegende, von der Künstlerin aufgesogene Naturerlebnis. Die Schneemassen auf dem Berg, die in Formationen fliegenden Vögel, das Wolkenspiel, alles ist miteinander lyrisch im Zeichenfluss verbunden.


Marlies Appel, (Dongen, 1945) lebt und arbeitet in Overveen (NL); studierte an der Rietveld Akademie; sie lehrte von 1979-1996 an der AKI, Enschede The Netherlands und von 1986-2006 an der Gerrit Rietveld Akademie, Amsterdam The Netherlands. Ab 1978 gab es viele Ausstellungen in den Niederlanden und in Deutschland. Sie stellte in der e.g. at Gallery Apunto, Amsterdam; Gallery Rob de Vries, Haarlem; Nouvelles Images, Den Haag; Gallery Espace, Amsterdam; dem Stedelijk Museum in Amsterdam und Schiedam; der Galerie Inga Kondeyne, Berlin; Gallery Johan Deumens, Haarlem; in der Spinnerei, Leipzig und in der Galerie Getekend, Heerneveen aus. Sie nahm an der Ausstellung „Into Drawing“ teil, die durch Europa reiste und im Stedelijk Museum Schiedam zu sehen war.

Die Wichtendahl Galerie zeigt Arbeiten von Reinhard Wöllmer - paperworks





Ausstellung vom 4.9.2021 is zum 9.10.2021


EVE ASCHHEIM


Lighter than Air, 2021, Graphite, black
gesso, acrylic, ink on mylar, 46 x 30 cm

Arcs and Points, 2021, Graphite, black
gesso, ink, acrylic on mylar, 46 x 30 cm




4.9.2021 -9.10.2021



Eve Aschheim, Zeichnerin aus New York, zeigt jetzt neue Arbeiten in Berlin. Das Zeichnen ist für die Künstlerin ein inneres Bedürfnis. Während der Quarantänezeit sah sie sich veranlasst, in ihren Zeichnungen auf das stark veränderte Leben in New York zu reagieren. Alles kam fast zum Stillstand, die Stille wurde von Krankenwagen, dann von Polizeisirenen und Protesten durchbrochen. Trotz der Isolation war es eine erfinderische Zeit, in der sie eine neue Möglichkeit erlebte, auf Ungewissheiten gedanklich zu reagieren. Der Bleistift führt ihre Hand über ihr bevorzugtes Material, Mylar. Bleistiftlinien besetzen zaghaft das Blatt und plötzlich breitet sich das Blau magisch und durchscheinend von hinten über die Oberfläche aus.
Die Verschränkung von Räumen und deren plötzliche Ausdehnung in Zwischenräume kennzeichnete Eve Aschheims Zeichnungen bereits in ihrem Frühwerk. Mit elementaren, präzise platzierten grafischen Elementen baut sie komplexe Strukturen im Bildraum auf und destabilisiert sie gleichzeitig - manchmal explosionsartig. Unter der geschichteten, durchlässigen Oberfläche befindet sich ein Schwebezustand mit radikalen linearen Verankerungen. Spuren in subtilen Weiß- und Schwarzabstufungen gewinnen plötzlich an Bedeutung. Sie werden zu festen Setzungen und führen mitunter zu elementaren Transformationen auf den Oberflächen anderer Zeichnungen. Aschheim beobachtet die jüngsten Veränderungen in ihrem Leben mit Beklemmung, erkennt aber gleichzeitig, dass Unstimmigkeiten und Unvorhersehbarkeiten zu einem Neuanfang führen können.


Eve Aschheim, 1958 in New York City geb.; studierte an den Universitäten von California, Berkeley und Davis; Professur am Lewis Center der Künste/Princeton University; Stipendien u. Auszeichnungen: 2012 John Simon Guggenheim Memorial Foundation; 2008 Joan Mitchell Foundation; 1997 American Academy of Arts and Letters; 1997 Elizabeth Foundation for the Arts;1990, 2001 Pollock-Krasner Foundation; 1991 New York Foundation for the Arts; 1989 National Endowment for the Arts; Zahlreiche nationale und internationale Austellungen: Lori Bookstein Fine Art, New York City; Galerie Inga Kondeyne, Berlin; The New York Studio School; The Weatherspoon Museum of Art, Greensboro, N.C.; Schick Art Gallery, Skidmore College, Saratoga Springs, NY; Lacoste Keane Gallery Concord, MA; Sarah Lawrence College, Bronxville,NY; Metropolitian Museum of Art (MET Breuer), NY (group exhibition)

Die Wichtendahl Galerie zeigt Arbeiten von Mats Bergquist – Malerei






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