Ausstellung vom 07.12.2018 bis 26.01.2019


DOROTHEE ROCKE


o.T, 2018, Graphit, 30 x 30 cm

o.T, 2018, Graphit, 30 x 30 cm




Eröffnung: Freitag, 7. Dezember 2018, 19-21 Uhr 7.12.2018 bis 26.1.2019




Die herausragende Zeichnerin Dorothee Rocke aus Frankfurt am Main ist neu mit einer Arbeitsphase gestartet, in der sie viele ihrer Bildelemente in ihre Zeichenwelt zurückholt. Die Künstlerin überprüft diese Elemente genau und spielt sie bewußt vielfach als Neuorientierung auf dem Papier durch. Ihre Linien ziehen über die Flächen, einerseits tastend, Fühlern gleich oder sie erobern ausgreifend den Bildraum. Und plötzlich wird ein Solitär beim Anschauen sichtbar. Diese Zeichnung gilt es zu erforschen, um in der Folge eine Gruppe daraus zu entwickeln. In dieser Arbeit tauchen Linienvernetzungen auf, die kleine, dominante, schwarze Schattenbalken (aus den 90er Jahren bekannt) verbinden. Wie Schwärme scheinen die Einzelteile davonzuziehen, Formatierungen deuten sich an, um sich wieder aufzulösen, bis das Netz der Linien sie vorläufig einfängt. Dieses Basisblatt führt zu modifizierten Experimenten. Kraftvoll treten Dorothee Rockes beeindruckende, Schwarzweiß-Kontraste in den Vordergrund. Zwischen den differenziert aufgebauten Spannungsfeldern der neuen Zeichnungen breitet sich wahrnehmbar wiederum beruhigende, strahlende Stille großflächig im Weiß des Papiers aus.

Biografie:1949 in Kiel geboren; 1974-80 Studium der bildenden Künste an der Universität Mainz; 1981 Gastdozentur für Zeichnung und Malerei an der Universität Middlebury, Vermont; 1984 Arbeitsaufenthalt in Austin, Texas, USA; 1989 Perron-Kunstpreis der Stadt Frankenthal; 1997 Gastprofessur für Zeichnung an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg (Pentiment); Atelierstipendium der Stiftung Bartels Fondation, Basel; lebt und arbeitet in Frankfurt a.M.; Einzelausstellungen (Auswahl): 1984 Galerie Rothe, Heidelberg; 1986 Goethe-Institut, Kyoto, Japan; 1992 Kunstraum MI Posselt, Bonn; 1994 Scharpf-Galerie des Wilhelm-Hack-Museums, Ludwigshafen; 1996/97 Städtische Galerie im Museum Folkwang, Essen; Kunstverein Schwetzingen, Städtische Galerie Würzburg, Museumsverein Werfen, Österreich; 2001 Galerie Grashey, Konstanz; 2003 Sammlung Prinzhorn,Heidelberg; 2005 Galerie Erhard Witzel, Wiesbaden, Kunstverein Göttingen, Kunstverein Friedrichshafen, Kunstverein Reutlingen; 2008 Galerie Inga Kondeyne, Berlin,; Galerie Linda Treiber, Ettenheimmünster; Galerie Hein Elferink, Staphorst, NL; 2012 Galerie Pankow, Berlin(K); Ettenheimmünster, Galerie Linda Treiber, Gruppenausstellungen (Auswahl):1985 23.Jahresausstellung der Darmstädter Sezession; 1997 Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg; 1998 „Graphik der Gegenwart“, Rheinisches Landesmuseum,Bonn; 2003 „Herbarium der Blicke“, Bundeskunsthalle Bonn; 2011 Drawing Centre Diepenheim, NL, „Von Kirchner bis heute“ - Künstler reagieren auf die Sammlung Prinzhorn, Heidelberg; 2013 Noch nie gesehen! (Neue Schenkungen und Ankäufe für die Graphische Sammlung, Kunst Museum Bonn), “Zeichnung als Haltung“, Stadtgalerie Mannheim; 2016 „4 Zeichnungen“, Galerie Kim Behm, Frankfurt am Main;.2018 Eislingen, Kunstverein Eislingen, 8. Biennale der Zeichnung, „ausgezeichnet“

Gleichzeitig eröffnet die Wichtendahl Galerie eine Ausstellung mit Werken von Nicole Ahland!








Ausstellung vom 19.10.2018 - 1.12.2018

Neue Ausstellung Galerie Inga Kondeyne - H.FRANK TAFFELT



ERZEICHNEN


Maso Finiguerra, „Studie zweier Hände, eine zeichnend”, um 1460, Feder in Braun, grau-braun laviert, 5,9 x 4,3 cm




Zur Ausstellungseröffnung „Erzeichnen”, Konzeption: Michael Glasmeier, laden wir Sie herzlich ein.


Freitag, 19. Oktober 2018, 19 - 21 Uhr 19.10.2018 - 1.12.2018




Sandra Boeschenstein, Zürich; Friederike Feldmann, Berlin; Ulrike Grossarth, Dresden; Hanna Hennenkemper, Berlin; Friederike Klotz, Berlin; Katharina Meldner, Berlin; Nanne Meyer, Berlin; Christian Orendt, Nürnberg; Peter Radelfinger, Zürich; Alexander Roob, Düsseldorf; Christian Schiebe, Braunschweig; Hanns Schimansky, Berlin; Andreas Seltzer, Berlin


Die Zeichnung ist das unbekümmertste und freieste Medium mit den vielseitigsten Möglichkeiten und größter Ökonomie. Gleichzeitig ist das Erzeichnete zurückhaltend, hat einen Hang zum scheinbar Unspektakulären. Mit oberflächlicher Betrachtung kommt man hier nicht weiter. Einige Striche, Linien auf dem Stück Papier genügen, um einen spezifischen Wahrnehmungsraum zu eröffnen, der in sich unabgeschlossen ist. Im Erzeichnen formuliert sich die „denkende Hand” (Henri Focillon, 1934). Abschweifendes, analytisches, übendes, widerständiges, unaufhörliches, abstrahierendes, reines, realistisches Denken sucht sich mit dem Stift auf dem leeren Raum einer Fläche einen Ausdruck. Das bewegt.

Realisation: Michael Glasmeier, Christian Schiebe


Zeitgleich eröffnet die Wichtendahl Galerie „backstage” eine Ausstellung mit Eva Walker.











Backstageausstellung vom 31.08.2018 - 13.10.2018


H.FRANK TAFFELT


O.T. Nr. 16, 2017, 2- teilig, je 13 x 62 cm, Kugelschreiber, Bleistift auf vorgefundenem Karton




Zur Ausstellungseröffnung „backstage”, eine Auswahl aus der Serie „Objet Trouvé” von H.Frank Taffelt, laden wir Sie herzlich ein.

Zeitgleich eröffnet die Wichtendahl Galerie die Ausstellung „Urban” mit Katrin Günther und Winni Schaak



31.08.2018 - 13.10.2018




Ausgestellt werden für H.Frank Taffelt typische, mit schwarzem Kugelschreiber gezeichnete Rechtecke. Es sind Arbeiten aus seinem seit zirka 10 Jahren kontinuierlich immer wieder als Nebenspur aufgenommenen Projekt „Objet Trouvé”. Die Rhythmisierungen von Flächen bringt der Künstler neu für sich in diesen Zeichnungen auf vorgefundenen Papieren, Kartons und Pappen wohldurchdacht ins Spiel. Das dunkle Bildlicht breitet sich - metallisch glänzend - über die Geschichten der Gebrauchsspuren in stoischer Ruhe auf den gefundenen Materialien aus.


1955 geb. in Bautzen; 1974-80 Studium der Klinischen Psychologie an der Humboldt Universität zu Berlin; seit 1980 intensives Zeichnen; ab 1980 Tätigkeit als Psychotherapeut/Psychoanalytiker; lebt und arbeitet in Berlin; Ausstellungen: 2017 Berlin, Galerie Inga Kondeyne, „Renotation”; Berlin, Galerie Inga Kondeyne/Wichtendahl Galerie, „Drawing Perfomance, Abstraction from Berlin and the United States” ; Seward (Nebraska, USA), Marxhausen Gallery of Art, Concordia University Seward, „Drawing Performance: Abstraction from Berlin and the United States”; 2016 Lincoln (USA), Tug Boat Gallery, „Drawing Performance: Abstraction from Berlin and the United States”; 2015 Berlin, Galerie Inga Kondeyne/Wichtendahl Galerie, „paperworks/ works on paper”; 2014 Berlin, Galerie Inga Kondeyne, „Paarlauf”; 2013 Berlin, Galerie Inga Kondeyne/Galerie Seitz & Partner, „Du und Ich” ; 2012 Berlin, Galerie Inga Kondeyne, „Christiane Schlosser - H.Frank Taffelt”; 2011 Berlin,Galerie Inga Kondeyne, „Pencilparty”; 2010 Berlin, Galerie Inga Kondeyne, „Una H.Moehrke - H.Frank Taffelt”; 2008 Galerie Inga Kondeyne, Berlin, „Bleistiftkonzert”; 2000 Berlin, Kunstfaktor, Berlin, „Schweizer Blätter” (mit Stefan Kreide)










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