THOMAS GOSEBRUCH


o.T., 2017, Öelfarbe auf Papier, 48x65 cm

o.T., 2017, Oelfarbe, Kugelschreiber,22,5x32,5 cm




Zu der Ausstellung
laden wir Sie herzlich ein.


20. Oktober-2.Dezember 2017




Thomas Gosebruch ist ein erfahrener Künstler, der in dieser Ausstellung mit nur einer Werkgruppe, mit Faltungen, ausgewählt aus einem reichen grafischen Werk, auftritt. Genau gesehen handelt es sich bei diesen Faltungen um Klappungen des Papiers – zuklappen und aufklappen. Linien und Farbe stehen sich als Formwelten gegenüber: abrupt wird durch das Zuklappen eine scharfe Falte geschnitten, neben der sich eine Spiegelung des Ausgangsmaterials in Spannung setzt. Erwartete und unerwartete Form- und Farbkombinationen vermischen sich, vom Zufall gesteuert, auf dem Weiß des Papiers, fordern zum Weiterdenken auf.

Jüngste Arbeiten zeigen, dass er mit radikalen, neu gefundenen Linienbündelungen und Farbspuren in weitere Felder vordringt, sie fragmenthaft besetzt, kontrastreiche, sich gegenüberstehende Spannungsräume zwischen Berührung und unberührtem Weiß entstehen lässt und so den assoziativen Bereichs des Möglichen aufruft. Das Spiel mit Zufallsvorgängen öffnet dem Betrachter von Blatt zu Blatt eigene visuelle Wahrnehmungs- und Denkräume.


Malerei HFBK Hamburg, The Royal College, London; Druckgrafik HBK Braunschweig;2013 visiting professor at Central Academy of Fine Arts, Beijing und Xi’an Academy of Fine Arts, China;lehrt an National Gallery London und City Lit London: Einzelausstellungen: 2017 Imprints – Galerie, Crest, Frankreich; 2016 Mercer Chance Gallery, London;2004 Galerie Kleindienst, Leipzig; 2003 Allgemeiner Konsumverein, Braunschweig; 1997 Christopher Hull Gallery, London; 1992 Square Gallery ,London; 1989 Pomeroy Purdy Gallery, London; 1989 Galerie Oeverman, Frankfurt; 1983 Galerie Nicaise, Paris; 1982 GalerieKK, Braunschweig; 1981 Kunstverein Bayreuth; Gruppenausstellungen: 2017 Galerie Inga Kondeyne, mit H.Frank Taffelt, Berlin; London Original Print Fair, London mit ars,-tis; 2016 Galerie Florian Sundheimer, mit Thomas Bechinger, München; 2015 British Contemporary Drawing, Museum of Xi’an Academy of Fine Arts, China; 2015, 2012, 2011, 2010, Jerwood Drawing Prize London; 2012  1st International Biennale of the Arts, Santorini; 2009 Wall Contemporary,London; 2009 Barrett Marsden Gallery, London, 2009 Lubok Verlag am Museum fÜr Bildende KÜnste, Leipzig, 1999 Eagle Gallery, London, 1987 Goethe-Institut, Lagos, 1983   10 Deutsche Zeichner, Frankfurter Kunstverein





H. FRANK TAFFELT

NR. 08 (aus der Serie RENOTATION, 2016–2017)
2017, Bleistift, Kugelschreiber, 110 x 110 cm



Zu der Ausstellung RENOTATION laden wir Sie herzlich ein.


20. Oktober-2.Dezember 2017




Bekannt sind H. Frank Taffelts metallisch glänzende, mit schwarzem Kugelschreiber gezeichnete Quadrate und Rechtecke. Stoisch, Ruhe ausstrahlend setzen sie sich vom Weiß der Wand ab. Der nächste künstlerisch logische Schritt in seiner langjährigen Arbeit ist nun die Rückeroberung von Farbe. Die minimale Farbpalette entspricht dem puristischen Ansatz des Künstlers, woraus sich neue ästhetische Fragen ergeben: Wie reagieren die Farbminen auf das Papier, und wie reagiert das Papier auf die härteren Linienschraffuren? Der langwährende Zeichenprozess erfordert gleich zu Beginn präzise Entscheidungen. Aus der daraus entstandenen Serie RENOTATION stechen zwei Töne besonders intensiv hervor: Lucky Orange und Unicef Blue. Das Orange bringt Taffelt durch Überschichtungen von Strichlagen zu monochrom strahlendem Leuchten. In tiefe, kühle Ausdehnungen verdichtet er das Blau. Rhythmisierungen von Flächen, bekannt aus früheren Arbeiten, kommen wohldurchdacht ins Spiel.
Demgegenüber stehen die DIPTYCHA I–IV (von 2014–2015) mit der vertraut anmutenden metallisch kupfern schimmernden Oberfläche. Die Form und Installation der Diptycha konfrontieren den Betrachter mit einem eindringlichen Erleben von Zeit. Taffelt provoziert mit seinen strengen, dunklen Bildlichtern erneut einen intensiven Wahrnehmungsprozess.


1955 geb. in Bautzen; 1974-80 Studium der Klinischen Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin; seit 1980 intensives Zeichnen; ab 1980 Tätigkeit als Psychotherapeut/Psychoanalytiker; lebt und arbeitet in Berlin.
Ausstellungen: 2017 Berlin, Galerie Inga Kondeyne/Wichtendahl Galerie, „Drawing Performance, Abstraction from Berlin and the United States“; Seward (Nebraska, USA), Marxhausen Gallery of Art, Concordia University Seward, „Drawing Performance, Abstraction from Berlin and the United States“; 2016 Lincoln (USA), Tug Boat Gallery, „Drawing Performance, Abstraction from Berlin and the United States“; 2015 Berlin, Galerie Inga Kondeyne/Wichtendahl Galerie, „paperworks/ works on paper“; 2014 Berlin, Galerie Inga Kondeyne, „Paarlauf“; 2013 Berlin, Galerie Inga Kondeyne/Galerie Seitz & Partner, „Du und Ich“; 2012 Berlin, Galerie Inga Kondeyne, „Christiane Schlosser - H. Frank Taffelt'“; 2011 Berlin, Galerie Inga Kondeyne, „Pencilparty“; 2010 Berlin, Galerie Inga Kondeyne, „Una H. Moehrke – H. Frank Taffelt“; 2008 Berlin, Galerie Inga Kondeyne, „Bleistiftkonzert“; 2000 Berlin, Kunstfaktor, Berlin, „Schweizer Blätter“ (mit Stefan Kreide).




Die Wichtendahlgaleire zeigt zeitgleich BACKSTAGE: Silvia Schreiber - Collagen und Papierschnitte











ANDREA SCHOMBURG


Zur Ausstellungseröffnung 'backstage' mit einer kleinen
Auswahl neuer Papierarbeiten laden wir Sie herzlich ein.


Freitag, 8.September 2017, 19-21 Uhr 08.09.2017 - 14.10.2017




Im Dialog mit den Ordnungen in der Natur schafft Andrea Schomburg pulsierende Rhythmen auf dem Papier in einem Feld von visuellen Experimenten. Den harmonischen Bewegungsfluss ihrer großzügig ausgreifenden, breit angelegten Pinselschwünge trennt sie oft durch radikale Schnitte. Das Spiel zwischen den konvexen und konkaven Formen lässt ein überraschendes, spannungsreiches Nebeneinander von Ruhe und Bewegung entstehen.


1958 geboren in Wuppertal; 1977-1983 Kunst- u. Germanistikstudium in Bonn u. Wuppertal; 1983-1985 Assistentin bei Hans Hartung u. Anna Eva Bergman in Antibes; 1986 Südamerikareise; 1986/1987 Studienaufenthalt an der „Villa Arson", Nizza; 1988 Ortswechsel nach Paris; 1988/1990 Arbeitsaufenthalte in Amerika, Russland u. Italien; 1992 Ortswechsel nach Berlin; 2000 Arbeitstaufenthalt in Japan; 1997-2017 Arbeitsaufenthalte in Frankreich, Ägypten, Italien, Österreich und Spanien; lebt und arbeitet in Berlin

Ausstellungen (Auswahl): 2017 Fritz-Winter-Haus, Ahlen; 2015, Metropol Park, Berlin; 2014 Galerie Session House, Tokyo; 2014 Galerie Inga Kondeyne, Berlin; 2012 Galerie Katharina Krohn, Basel; 2006 Galerie Katharina Krohn, Basel; 2004 Galerie Barbara Cramer, Bonn; Fritz-Winter-Haus, Ahlen; 2002 Springer & Winckler Galerie, Berlin; 2001 Galerie Barbara Cramer, Bonn; 2000 Galerie Session House, Tokio, Japan; Springer & Winckler Galerie, Berlin; 1998 Galerie Barbara Cramer, Bonn; 1995 Galerie Winckelmann, Düsseldorf; 1993 Schering Kunstverein, Berlin; 1990 Galerie Winckelmann, Düsseldorf; 1989 Fritz-Winter-Haus, Ahlen.





Galerie Inga Kondeyne - Raum für Zeichnung
Carmerstraße 10, (am Savignyplatz), 10623 Berlin, Tel.: +49 30 6156634 Mobil.:0176 50257727
Öffnungszeiten: Di-Fr 13-18 Uhr, Sa 12-17 Uhr
E-Mail: ingakondeyne@galeriekondeyne.de, www.galeriekondeyne.de






Aktuelles:

Ab 8. September wird 'backstage' eine kleine Auswahl neuer Papierarbeiten von Andrea Schomburg zu sehen sein.

POSITIONS BERLIN 2017 vom 14.9. bis 17.9.2017 in der Arena - Hanns Schimansky, Kazuki Nakahara, Johannes Regin





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